Lena

Erst seit kurzem haben wir ein neues Angebot im Programm. „Schneeschuhwandern & Rodeln“ heißt es da. Und genauer: „… auf einem Yeski brausen wir gemeinsam ins Tal hinab.“ Was für den einen nach einer riesen Gaudi klingt und viel Adrenalin verspricht, wird von jemandem wie mir erst mal skeptisch betrachtet (Wie um alles in der Welt soll ich auf einem Ski sitzend heil den Berg hinab?)

An der Talstation der Belchen-Seilbahn geht es schließlich los. Eine freudig aufgeregte Gruppe schaut sich erwartungsvoll an. Doch der Spaß muss sich erst noch verdient und einige Höhenmeter überwunden werden.  Also Schneeschuhe an und los… Gemeinsam spuren wir uns den Weg durch den Belchenwald. Stetig bergauf stapfen wir durch den Schnee, bis wir schließlich aus dem Wald hinaus kommen. Der Belchen macht heute seinem Ruf alle Ehre: es herrscht eine mystische Stimmung! Der Himmel ist grau und die Wolken hängen tief. Der Wind frischt auf und aus Westen sehen wir langsam die dunklen Wolken heranziehen. Kurz darauf beginnt es zu schneien…! Doch im Süden reißt immer wieder die Wolkendecke auf und lässt den Blick auf die sonnenbeschienenen  Alpen frei. Herrlich!

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Auf dem Weg zum Gipfel...

Nachdem wir den Gipfel erreicht haben wandern wir hinunter zum Belchenhaus. Hier werden die Sportgeräte gewechselt und jeder bekommt ein Rodelgerät, sogenannte Yeskis. Ein Yeski besteht aus einem Ski, auf den in ca. ein Meter Höhe eine Art kleiner Hocker drauf gebaut ist.

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Ein Yeski

Jetzt geht der spannende Teil los… Das Herz springt vor Aufregung und Freude auf die kommende Fahrt. Zunächst noch etwas langsam und wackelig, dann jedoch immer sicherer und schneller brausen wir hinab Richtung Tal. „Huuuuiiiii“, „Juhuuuu“ und „Jiiihaaaaaa“ sind nur einige der Ausrufe, die ich um mich rum wahrnehme. Der Wind braust mir um die Nase und ich genieße die Geschwindigkeit. Gebremst wird mit den Füßen und die Verlagerung meines Körpers hilft mir beim Lenken. Ist doch gar nicht so schwer…! Unten angekommen sehe ich in glücklich grinsende Gesichter. Können wir nochmal?

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Was für eine Gaudi....

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Paddy

Gleich hinterm Misthaufen  geht’s los – das ist doch ein guter Startpunkt! Mitten im idyllischen Örtchen Wittlekofen, das zu Bonndorf gehört, starten wir mit unseren Guides zur Vortour und Planung für unsere nächste 24-Stunden-Wanderung. Hochmotiviert marschieren wir bei Sonnenschein und schönstem Herbstwetter los.

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Die Hinterwälder

Eine richtig tolle Strecke haben wir uns rausgesucht: Von Wittlekofen durchs wildromantische Steinatal, vorbei an den Ruinen der Roggenbacher Schlösser, zum Schlüchtsee, zur Kultbrauerei Rothaus, weiter am Schluchsee entlang, zum Windgfällweiher, hinauf auf den Hochfirst, durch Neustadt, zum urigen Haberjockelshof in Titisee-Schwärzenbach über den Thurner bis in den Wallfahrtsort St. Märgen.

Als Hinterwälder – also als echte Schwarzwälder Maidle und Buebe – sind wir ständig  in der Natur unterwegs und sind von der Schönheit unserer Heimat eigentlich schon verwöhnt. Aber auf dieser Strecke kommen selbst wir ständig ins Schwärmen: herrliche Panoramaaussichten, romantische Pfade, idyllische Seen und einsame Wälder!

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Kurz vor dem Sonnenaufgang

Hier scheint schon länger keiner mehr entlang gegangen zu sein. Immer wieder streifen einzelne Spinnweben, die quer über die Wege gespannt sind, unsere Nasen. Manchmal ist es doch ganz gut, nicht die Größte in der Gruppe zu sein… ich kann immer schön unter den Spinnweben durchtauchen, während Sarah fleißig am Einsammeln und Spucken ist…!

Neben den landschaftlichen Schönheiten warten natürlich auch einige kulturelle Highlights auf der Strecke. Alles wollen wir im Vorfeld natürlich nicht verraten! Nur vom „Hüsli“ in Grafenhausen möchte ich noch berichten:

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Das Hüsli

Dort marschieren wir nämlich direkt am ehemaligen Wohnhaus von Prof. Brinkmann aus der Schwarzwaldklinik vorbei! „Jetzt kommt gleich Sascha Hehn in seinem flotten Golf-Kabrio um die Ecke“, rufe ich ganz euphorisch. Annika und Lena schauen mich mit großen Augen an und wissen gar nicht, wovon ich spreche. Die Beiden sind doch tatsächlich so jung, dass sie die Schwarzwaldklinik gar nicht mehr kennen. Unfassbar! Aber wir haben ab hier ja noch immer mindestens 20 Stunden Zeit, um von Oberschwester Hildegard, Lernschwester Elke oder Pfleger Mischa zu erzählen…

Hier gibts alle Informationen zur Tour

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Lena

Staufener Weinwanderung

4. Oktober 2013 by Lena · 1 Kommentar

Draußen ist es kühl und neblig – typisches Herbstwetter eben. Die perfekte Zeit also, um die Wanderstiefel zu schnüren.

Wir sitzen drinnen in der Fauststube Löwen und schauen durch die Fenster hinaus auf das historische Städtle von Staufen. Vor uns steht ein Gläschen perlender Winzersekt. Und hier soll sich der Teufel Fausts Seele bemächtigt haben? In der gemütlichen Stube wird uns eine feine Vorspeise serviert und natürlich ein Glas Weißwein. Wir befinden uns ja schließlich auf einer Weinwanderung.

Gut gestärkt ziehen wir los durch die Altstadt Richtung Stadtsee. Insgesamt liegen etwa acht Kilometer vor uns. Unser nächstes Ziel – die Staufener Burg – haben wir dabei immer im Blick. Durch die Reben zieht sich der Weg hinauf zum Wahrzeichen der Stadt. Puhhh, der Anstieg hat es in sich und das Gläschen Sekt und Wein tun ihr Übriges dazu, dass uns warm wird! Oben angekommen heißt es erst einmal: ausruhen, entspannen, un den fantastischen Rundumblick genießen!

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Ganz schön windig auf der Staufener Burg

Durch die Felder wandern wir weiter zum Gotthardhof. Dieser ist bekannt für seine Lammbeißer. Doch für mich gibt es ein typisch badisches Gericht: “Badisches Dreierlei” bestehend aus Wurstsalat, Bibiliskäse und Kartoffeln. Auch meine vegetarische Freundin kommt nicht zu kurz und erfreut sich an einem knackfrischen, bunt gemischten Salat. Dazu bekommen wir zwei passende Weine der Region serviert.

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Herrliche Ausblicke auf Staufen

Lachend plaudernd machen wir uns auf den Rückweg. Unser anfängliches Gekicher endet in fast unerträglichen Lachanfällen. Ob das nun am Wein liegt? Zunächst über Waldwege; bald wieder durch die Reben mit Blick über die Fauststadt finden wir den Weg zurück. Wir sind noch gut gesättigt, doch schon die nächste kulinarische Köstlichkeit wartet auf uns. In der Eisdiele “Kalte Sophie” bekommen wir zwei Kugeln Bauernhofeis aus der Region. Mmmmmhhhh…fein! Eis geht doch immer!

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Mmmmmmmmm, ä Bolle Iis!

Den Abschluss der Wanderung bildet der Staufener Weinbrunnen. Die Sonne hat sich doch noch gezeigt und so sitzen wir entspannt im Städtle und beobachten die vorbeiziehenden Menschen. Käsewürfel stehen vor uns auf dem Tisch und die Dreier-Weinprobe überrascht mit je 0,1 Liter Gutedel vom Fass, Spätburgunder und einer süßen Gewürztraminer Spätlese. Auto fahren ist zu diesem Zeitpunkt schon lange nicht mehr zu empfehlen…! Aber wir haben ja keine Eile. Denn wir sitzen gut und gerne noch ein Weilchen…

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Dreier-Weinprobe am Weinbrunnen. Zum Wohl!

Die Staufener Weinwanderung ist von April bis Oktober täglich von Mittwoch bis Sonntag buchbar. Hier gehts zum Angebot.

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Jörg

Entspannen am Windgfällweiher

23. August 2013 by Jörg · 2 Kommentare

Kurz vor 20 Uhr verlassen wir das Strandbad am Windgfällweiher wieder. Christian verriegelt die Fenster und schließt alles ab. Ein für ihn anstrengender und für mich extrem erholsamer und relaxter Tag geht zu Ende.

Fünf Stunden vorher war ich noch ziemlich angespannt und genervt. Die Temperaturanzeige im Auto zeigte 30°C Außentemperatur an. Drinnen war es bei voll aufgedrehter Klimaanlage zwar einigermaßen erträglich was die Temperaturen angeht, aber jede Bewegung war mit Schweißtropfen verbunden. Dazu kamen die vielen Sommerfrischler auf den Straßen, die aus den überhitzten Tälern  und Städten in den Schwarzwald flüchteten. Mit Tempo 40 fuhr ich über den Feldberg ins Bärental. Auf jedem Parkplatz waren Wohnwägen und Campingbusse zu sehen. Anscheinend versprach der Schwarzwald etwas kühlere Temperaturen fürs Wochenende, während in Freiburg die 36° Marke erreicht werden sollte.

Vom Bärental ist es nur noch ein Katzensprung zum Windgfällweiher. Der ganz kleine Bruder vom Schluchsee ist nicht so bekannt und daher auch nicht ganz so überfüllt. Seit wenigen Wochen verleiht das Aloha Center hier im Strandbad SUP Boards. SUP steht für Stand Up Paddling und kommt wie so vieles über den großen Teich zu uns. Man steht auf dem Surfbrett und paddelt mit einem langen Paddel im Stehen. Soll gut sein für den Körper und was gut ist für den Körper ist auch gut für den Geist.

Strandbad1 in Entspannen am Windgfällweiher

Einen Parkplatz hatte ich schnell gefunden und beim Aussteigen fielen auf einmal die Hektik der Straße und die Anspannung ab. Es wehte ein angenehm erfrischender Wind, einige Wolken versteckten die Sonne was zusätzlich Kühlung verschaffte und der Blick auf das Strandbad mit seinen Retro Umkleidekabinen tat sein übriges. An der Kasse kam ich nicht vorbei ohne noch ein Schokokussdätschweckle (ich hoffe das ist politisch korrekt?) zu kaufen. Mit großen Lettern wurde dies an der Scheibe angepriesen und es muss wohl zu Grundschulzeiten gewesen sein, als ich zum letzten Mal ein solches gegessen hatte.

Schokokuss in Entspannen am Windgfällweiher

Das Weckle gab es aus dem historischen Innenleben des Strandbades. Es fühlte sich an wie in den Filmen aus den 60ern, die ich leider noch nicht erlebte. Jetzt fehlt nur noch Peter Kraus im Strandbad, der mit zwei Mädels im Petticoat ein Liedlein trällert, dachte ich so für mich und marschierte ins Bad.

Unter den Bäumen unmittelbar am Seeufer saßen vier Jungs und chillten vor sich hin. Einer davon war Flo, der Inhaber des Aloha Centers und Surferboy wie man ihn sich vorstellt. Der passte jetzt so gar nicht in meine 60er Gedankenwelt, aber ich hatte mich schnell umgestellt und meine vorige Traumwelt wieder verlassen. Peter Kraus war auch weit und breit nirgends zu sehen und Stand Up Paddling passte irgendwie auch nicht zum knall roten Gummiboot.

Flo erklärte mir kurz die Unterschiede seiner Boards und empfahl mir das Blaue, auf welchem ich kurze Zeit später stehend über den See paddelte. Das schwierigste am Paddeln sei das Gleichgewicht und während ich noch an die Worte von Flo dachte, lag ich auch schon im Wasser. Ich krabbelte wieder aufs Brett und Flo schaute grinsend vom Ufer zu. „Du wolltest doch ne Herausforderung, ich hab Dir natürlich das kleinste Brett gegeben“ schrie er mir zu. Größere Bretter verleihen mehr Auftrieb und man steht sicherer drauf, erklärte er mir später, nachdem ich meine erste Runde gedreht hatte.  Die Runde ist wörtlich zu verstehen, denn ohne Insiderwissen paddelt der Anfänger mit dem Stechpaddel auf einer Seite und fährt so ungewollt einen Kreis. So war ich recht schnell wieder am Ausgangspunkt angekommen, ging zurück ans Ufer, legte mich zu den Jungs in den Schatten und beschloss erst mal die anderen Paddler zu beobachten.

Die nächste Abkühlung im See hatte ich eine halbe Stunde später. Diesmal vom weißen, aufblasbaren und wesentlich stabileren Board und auch nicht unfreiwillig. Ich hatte es geradeaus bis auf die Mitte des Sees geschafft und beschloss dort kurzerhand einen Sprung ins Wasser zu wagen um mich abzukühlen. Beim Auftauchen hatte ich plötzlich Boden unter den Füßen und konnte mitten im See stehen. Wie ich später erfuhr war dort eine Sandbank und überhaupt ist der Windgfällweiher maximal 4 Meter tief. Darum war auch das Wasser recht warm, was ich aber als ganz angenehm empfand. Freunde von mir hatten sich zwischenzeitlich auch im Strandbad eingefunden und wir drehten gemeinsam unsere Runden. Mal zu zweit auf dem Brett, mal alleine. So konnte man ab und an einfach nur auf dem Board liegend in der Sonne liegend über den See gleiten, während der andere auf paddelte.

Gegen später gesellte sich Christian zu unserer Runde. Christian ist der Pächter des Strandbades und ein alter Weggefährte von Flo. Bei dieser Gelegenheit zerstörte sich eine weitere Traumwelt in meinem Kopf. Der Surferboy Flo mit Kolumbianischer Frau war nicht der vermutete Weltenbummler der auf Surfbrettern über die Wellen der Weltmeere reitet, sondern bodenständiger Schwarzwälder aus Lenzkirch, der sich selbständig gemacht hat und Surfbretter aus Holz baut um diese an Liebhaber auf der ganzen Welt zu verkaufen.

Während sich die Sonne langsam hinter den Schwarzwaldtannen in Richtung Sonnenuntergang verabschiedete und die meisten Badegäste das schmucke Strandbad mit historischen Umkleidekabinen verlassen hatten, brachte Christian noch ein paar Tannenzäpfle zu uns, die wir in Gedanken verloren, auf den See blickend genüsslich tranken.

Im Sommer werden Schnupperkurs angeboten. Anmeldung ist ratsam:

http://www.original-schwarzwald.de/Media/Bausteine/SUP-Schnupperkurs-am-Windgfaellweiher

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Paddy

Uaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhh!!! Mit einem lauten Kreischen kugel ich den Auslaufhang der Skisprungschanze in Titisee-Neustadt hinunter. Bei den ersten zwei bis drei Umdrehungen sehe ich noch abwechselnd den Himmel über und die grüne Matte unter mir. Blau-grün-blau-grün-blau-grün-immer schneller-immer schneller, bis ich überhaupt keine Unterschiede mehr sehe, ich wilde Purzelbäume schlage und einen Lachflash bekomme ohne Ende…! Ich habe keine Ahnung mehr, wo oben und unten, wo links und rechts ist. Gefühlt hüpfe ich wie wild in meiner Kugel den Hang hinunter – aber in Wirklichkeit rollt sie relativ ruhig den Berg hinab, da die innere Kugel durch das Luftpolster zur äußeren Kugel schön abgefangen wird. Unten angekommen, werde ich vom Gegenhang gebremst und gleichzeitig schiebt sich mein Magen gefühlt einmal von der Körpermitte hinauf ins Gehirn und wieder hinunter bis in die Zehenspitzen. Ein Wahnsinns-Gefühl!!! Ein paar Mal trudel ich noch hin und her, bis die Kugel schließlich ganz zum Stehen kommt. Wow! Was war das denn?!? Auf alle Fälle ein Riesenspaß!

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Zorbing an der Hochfirstschanze

Und voller Stolz darf ich mich jetzt „Zorbonautin“ nennen! Dies bekommt jeder Teilnehmer sogar schwarz auf weiß als Zertifikat ausgehändigt.

Zorbing ist ein neuer Trend, der ursprünglich aus Neuseeland stammt, und den es seit vergangenem Wochenende endlich auch im Schwarzwald gibt. Die beiden Freunde und Outdoor-Spezialisten Philipp Hog und Timo Grießenhauer haben das Ganze mit viel Begeisterung an der Hochfirst-Schanze in Titisee-Neustadt umgesetzt. Es ist weltweit die einzige Anlage, die an einer Skisprungschanze gelegen ist. Das sieht alles ganz schön imposant aus! Mitmachen kann jeder, der Lust auf einen ganz besonderen Adrenalinkick hat. Das Mindestalter beträgt 14 Jahre.

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Hinein in die Kugel!

Die größte Herausforderung für mich war das Hineinhüpfen in die Kugel durch die relativ schmale und hohe Öffnung. Aber im zweiten Anlauf habe ich es dann geschafft. In der Kugel wird man mit Gurten am Oberkörper und an den Füßen festgeschnallt und hat zusätzlich für die Hände noch zwei Haltegriffe, an denen man sich festhalten kann, so dass man recht bequem in der über drei Meter großen Kugel sitzt. Der Innenraum ist freilich nicht ganz so groß, aber bei einem Durchmesser von 1,80 m braucht hier keiner Platzangst zu bekommen. Man kann sogar zu zweit in der Kugel sitzen, was den Spaß für mich noch verdoppelt hat. So sitzt man sich während des Zorb-Rides gegenüber und kann seinem Partner direkt in die Augen oder wahlweise auch in die Gurgel sehen – je nachdem, ob der Gegenüber schreit, lacht, die Augen zusammenkneift oder wortwörtlich völlig durchdreht…! Zudem rollt der Zorb bei doppelter Besetzung etwas runder und noch ein bisschen weiter!

Fazit: Völlig abgefahren, aber genial!!!

Hier gehts zur Buchung

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Zorb-Ride

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Paddy

Mord am Heubronner Eck

26. Juli 2013 by Paddy · Keine Kommentare

Krimis lese ich für mein Leben gern! Je subtiler, umso besser. Je spannender, umso kürzer die Nächte! Logisch, dass ich unbedingt auch einmal bei der Krimiwanderung von Klaus Millmeier mitmachen wollte!

„Mord am Heubronner Eck“ heißt die Tour. Klingt ja schonmal vielversprechend! Mit einem Gläsle Sekt geht’s los. Das soll wohl den Spürsinn lockern und die Phantasie anregen! Klaus trommelt unsere bunt gemischte Truppe aus Krimifans jeglichen Alters als „Soko Nonnenmattweiher“ zusammen. Und gemeinsam machen wir uns im Kleinen Wiesental auf den Weg, ein kniffliges Rätsel zu lösen. Unterwegs machen wir ganz ungewöhnliche Entdeckungen. Mal finden wir einen Flachmann, der scheinbar dem Opfer gehört hat, mal ein Fläschchen Parfum, welches das Opfer verschenkt haben soll und selbst ein BH soll uns auf die richtige Spur locken. Manche Indizien führen uns aber auch in die Irre. Es bleibt spannend. In der Gruppe sind wilde Diskussionen entbrannt, über Opfer, Täter, Mitwisser und Motiv. War es ein Mord aus Liebe? Oder aus Rache? Oder aus Habgier? Wir drehen uns im Kreis. Für die Schönheit der Landschaft hat fast keiner mehr etwas übrig. Zu sehr sind wir alle am Rätseln, Forschen und Kombinieren. Die wunderschönen Ausblicke zum Belchen oder hinunter ins Rheintal lassen uns heute kalt. Viel zu heiß ist die Spur, die wir gerade verfolgen. Die Idylle dieser traumhaft schönen Landschaft trügt sowieso, denn gar mordslustig ging es hier zu…

Am Ende war die „Soko Nonnenmattweiher“ erfolgreich und konnte alles aufklären. Wie es ausging, wird natürlich nicht verraten. Wer selbst mitmachen möchte, kann hier buchen!

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Krimiwanderung am Nonnenmattweiher

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Paddy

Wandern auf dem Zweitälersteig

12. Juli 2013 by Paddy · 1 Kommentar

„Zweitälersteig – wo dein Herz aufgeht!“ – so wirbt die Ferienregion ZweiTälerLand für den insgesamt 108 Kilometer langen Fernwanderweg. Diesen nehme ich in 5 Tagesetappen in Angriff. Mal sehen, ob mir wirklich das Herz aufgeht…!

1. Etappe von Waldkirch auf den Kandel, ca. 10 km, 1.015 HM bergauf, 75 HM bergab

Zu Beginn geht mir erstmal nur die Lunge auf, als es gleich vom Start in Waldkirch über 1.000 Höhenmeter hinauf auf den Kandel geht. Doch die Mühe lohnt sich. Die Aussicht hoch über dem Elztal ist herrlich. Winzig klein sehe ich in der Ferne neben dem Rosskopf die Häuser von Freiburg, außerdem das weite Rheintal, den Kaiserstuhl und im Dunst die Vogesen. Mit 1.241 Metern habe ich also gleich am ersten Tag den höchsten Punkt des Zweitälersteigs erreicht. Aber Ausruhen ist nicht – denn mit insgesamt über 4.000 Höhenmetern haben es auch die folgenden Etappen in sich!

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2. Etappe vom Kandel nach Simonswald, ca. 26 km, 672 HM bergauf, 1.517 HM bergab

Heute erwarten mich schöne Aussichten ins Glottertal und ins Simonswäldertal, bis ich die „Platte“ erreiche, eine Hochebene auf über 1.000 Meter, auf der mir die Rotoren der riesigen Windräder schon von weitem entgegen winken. Ob mich hier oben auch der Geist der „Kandelhexe“ einholt? Doch vom schrulligen „Plattewiibli“ das vor hundert Jahren hier oben gelebt hat, ist nichts mehr zu spüren. Auch gut! Steil führt mich der Weg hinab durch die Zweribachwasserfälle: idyllisch, wild und Natur pur! Auf engen Zickzack-Wegen geht es auf dem Wildsauweg einen Steig hinauf zur Hintereck-Hütte. Jetzt ein kühles Bier – aber die Hütte hat unter der Woche geschlossen! Macht nichts, denn die Wirtsleute haben vorgesorgt: Auf einem Schild werden die Wanderer eingeladen, sich im Schopf bei kühlen Getränken zu bedienen und das Geld in ein Kässchen zu werfen. Schwarzwälder Ehrlichkeit par excellence! Jetzt kommt nur noch die Kür – ein gemütliches Ausschlendern an der Wilden Gutach entlang bis nach Simonswald.

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3. Etappe von Simonswald nach Oberprechtal, ca. 26 km, 1.200 HM bergauf, 1.069 HM bergab

Die dritte Etappe ist die waldreichste auf der Tour. Geschützt unter dichten Bäumen marschiere ich Schritt für Schritt voran. Kein Mensch, kein Ort, kein Haus, keine Einkehr. Noch nichtmal ein Tierchen lässt sich sehen. Obwohl ich ganz leise über die Pfade schleiche, um einen der Auerhähne zu entdecken, die  doch scheinbar hier oben am Rohrhardsberg leben. Ich habe das Gefühl, dass ich morgens vom Wald verschluckt und erst am Nachmittag wieder nach einem steilen Abstieg in Oberprechtal ausgespuckt werde. Genügend Zeit, um den Kopf frei zu bekommen!

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4. Etappe von Oberprechtal nach Höhenhäuser, ca. 24 km, 811 HM bergauf, 638 HM bergab

Am vierte Tag wandelt sich das Bild und ganz liebliche Landschaften mit tollen Weitblicken erwarten mich. Wellige Pfade, weicher Waldboden, blühende Wiesen und es öffnet sich der Blick hinunter in die Täler. Bauernhöfe liegen verstreut am Wegesrand und die Kühe chillen genüsslich beim Wiederkäuen im Gras. Am Ende der Etappe erstreckt sich mir in Höhenhäusern direkt gegenüber der gesamte Bergrücken, den ich in den letzten Tagen durchwandert bin. Wow – das fühlt sich gut an!

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5. Etappe von Höhenhäuser nach Waldkirch, ca. 23 km, 422 HM bergauf, 823 HM bergab

Die fünfte und letzte Etappe steht an. Schöner könnte man nicht Abschied nehmen. Die Blicke gehen in alle Richtungen mit herrlichen Aussichten. Eigentlich will ich hier gar nicht wieder weg. Es ist einfach nur schön. Kurz vor Waldkirch thront die Ruine der Kastelburg. In den alten Gemäuern fühle ich mich ganz ritterlich. Vielleicht ist es aber auch einfach nur das Glücklichsein über die geschaffte Tour. Nur noch ein paar Meter hinab nach Waldkirch, vorbei an verschiedenen Rittern entlang des Weges und ich bin zurück im reizenden Mittelalter-Städtchen.

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Ist mir nun auf dem Zweitälersteig tatsächlich das Herz aufgegangen? Definitv ja!

Hier gibt’s weitere Informationen und ein Pauschalangebot mit Gepäcktransfer

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Paddy

24-Stunden-Wanderung 2013

2. Juli 2013 by Paddy · 2 Kommentare

„Auf die Plätze, fertig, still!“ gibt unser Wanderguide Andi das Kommando, als wir mitten in der sternenklaren Nacht hoch über dem kleinen Örtchen Ried stehen, die Stirnlampen ausgeschaltet haben und mit dem Kopf im Nacken den großen Wagen über uns bewundern. Durchatmen, die Stille genießen und die glitzernden Sterne über uns bestaunen – uns geht’s gut. Aber es ist kalt, der Atem raucht und deshalb müssen wir rasch weiter ziehen. Schließlich haben wir noch ca. 15 Stunden vor uns…

9 Stunden zuvor sind wir mit einer wackeren Gruppe von 48 Teilnehmern in Kandern/Scheidegg zu unserer 24-Stunden-Wanderung gestartet. Hoch motiviert und im munteren Auf und Ab geht es los. Gleich merken wir, dass wir eine richtig fitte und homogene Truppe beieinander haben. Viele Neulinge, doch auch einige Wiederholungstäter und bekannte Gesichter sind dabei. Der Weg führt uns durch das idyllische Kleine Wiesental. „Hier sieht’s ja aus wie im Allgäu!“ hören wir aus der Gruppe. Das nehmen wir jetzt mal als Kompliment!

Die erste Etappe bis zum Fröhlichen Landmann in Kirchhausen vergeht wie im Flug. Dort stärken wir uns mit verschiedenen kleinen Häppchen, bevor wir weiterziehen. Zunächst geht’s am Bauernhofmuseum Schneiderhof vorbei. Es bleibt nur Zeit für einen kurzen Vortrag von unserem „Kulturbeauftragten“ Andi, denn es zieht uns den Berg hinauf. Geschnaufe. War das Dessert doch zu viel?!

Die Sonne brutzelt uns im Nacken. Noch sind nur vereinzelt Wolken zu sehen. Wir freuen uns über das Wetter, die gute Laune und die herrliche Aussicht. Wir drehen eine Runde um das Örtchen Schwand, bevor wir in der Sennhütte einkehren und uns mit einer heißen Suppe stärken. Wir haben sogar noch genügend Luft, um ein Geburtstagsständchen für unsere Teilnehmern Sabrina zu schmettern. Schließlich profitieren wir alle vom Geburtstagskuchen, den ihr Partner Ben als Überraschung für uns alle organisiert hat!

Raus in die Nacht. Jetzt kommt der spannende Teil. Weiter geht es den Berg hinauf. Die Grillen zirpen und vereinzelt hört man noch ein paar Vögel zwitschern, bevor sie sich zur Nachtruhe begeben. Hier und da raschelt es im Wald. „Was? Das war gerade das Örtchen Raich?“, fragt Irmi, die sich eigentlich hier auskennt. „In der Nacht sieht das alles sooo anders aus!“

So langsam wird es ruhiger in der Gruppe. Jeder hängt seinen Gedanken nach, genießt die Nacht oder spult einfach nur die Kilometer runter. Mitternacht haben wir schon längst hinter uns. An der Grubenhütte rasten wir kurz. Schokolade wird bereitwillig geteilt und die ein oder andere Thermoskanne macht die Runde.

Nun geht es hinunter zum Nonnenmattweiher. Ist hier nun tatsächlich ein Nonnenkloster versunken oder stammt der Name doch eher von den „Nonnen“ genannten Mastkühen? Ist uns egal, denn wir  wollen einfach nur die gespenstische Stimmung aufnehmen. Unsere Stirnlampen spiegeln sich im Wasser, als wir schön aufgereiht hintereinander um den See marschieren. Sogar ein paar Fische springen aus dem Wasser, um uns zu begrüßen.

Ein paar Meter weiter wartet unser Jörg mit Fackeln an einem lauschigen Plätzchen auf uns und hat heißen Tee und frischen Zopf für uns vorbereitet. Das tut gut! Doch lange rasten wollen wir nicht. Es ist kalt, dunkle Wolken ziehen auf und wir wollen hinauf auf den Belchen. Ein etwa zweistündiger Anstieg steht uns bevor.

Jeder marschiert in seinem eigenen Tempo; vorne geht es recht zügig bergauf. Der Nebel wird immer dichter. Ich sehe fast die Hand vor Augen nicht. Sonnenaufgang am Gipfelkreuz? Fehlanzeige! Dichter Nebel und kalter Wind begrüßen uns. Schnell hinunter zum Belchenhaus ins Warme. Doch wir waren zu schnell. Noch ist das Belchenhaus geschlossen und wir harren in der Bergstation der Belchen-Seilbahn aus, bis wir uns auf die frischen Weckle stürzen dürfen. Im Belchenhaus gelingt uns noch eine Live-Schaltung ins SWR-Radio. Und selbst nach 16 Stunden auf den Beinen gelingt unserem Teilnehmer Heinz und mir es noch, ein paar muntere Sätze im Telefoninterview loszuwerden!

Kurz nach 7 Uhr brechen wir am Belchen auf und es geht hinaus in den Regen. Es regnet jedoch nicht nur; es schüttet! Trotzdem machen wir uns guten Mutes auf in Richtung Wiedener Eck. Den Münstertälern unter uns blutet das Herz, weil uns Wolken und Nebel  die schöne Aussicht ins Tal hinunter verwehren.

Manchmal zahlt es sich aus, ganz hinten zu wandern: Volker und Heinz bilden durchgängig mit unseren Mädels den Abschluss. So sehen sie gemeinsam mit unserer Sarah eine Gams grazil umher hüpfen. Und auch der Badische Riesenregenwurm zeigt sich!

Familie Wissler vom Berghotel Wiedener Eck öffnet ganz spontan für uns Wanderer ihre Pforten und lässt uns völlig durchnässt in die gute Stube einfallen, damit wir uns dort mit heißem Tee aufwärmen können. Herrlich!

Jetzt heißt es Zähne zusammenbeißen. Etwa zweieinhalb Stunden strenger Fußmarsch liegen vor uns bis zur Almgaststätte Knöpflesbrunnen – normalerweise ein wunderschöner Weg mit Alpensicht. Aussicht gibt’s keine, dafür hält Petrus weiterhin seine Schleusen geöffnet und kippt das Wasser eimerweise auf uns. Aber bei schönem Wetter kann schließlich jeder wandern!

Im Knöpflesbrunnen tanken wir nochmals Energie mit Brägele, Wurstsalat und Quark. „So nass war ich noch nie in meinem Leben“, meint Ben. Kontrolliert habe ich es zwar nicht, aber ich gehe davon aus, dass zu diesem Zeitpunkt so gut wie alle bis auf die Unterhose nass sind…! Aber unsere 24-Stunden-Wanderer sind hart im Nehmen! Rucksack schultern, Regenjacke wieder an und auf geht’s zum Endspurt hinunter nach Todtnau. Noch eine Stunde – das schaffen wir!

Auch in Todtnau – wie soll es anders sein – werden wir mit Regen empfangen… und von Jörg, der uns sehnsüchtig mit einem Belchengeist erwartet. Den haben wir uns so richtig verdient.

Wow – geschafft! Was für eine Tour – was für ein Abenteuer! 60 Kilometer und 2.500 Höhenmeter von Kandern nach Todtnau haben wir in den Beinen. Auch wenn am Ende Nässe und Kälte im Mittelpunkt standen, so hatten wir doch über die Hälfte der Tour schönes Wetter. Und wir hatten sensationelle Gäste, die sich nicht unterkriegen ließen. Einfach genial!

Unser Wiederholungstäter Wolfgang wurde nicht enttäuscht: „Wir haben alles erlebt, was der Schwarzwald hergibt. Sonne, Regen, Nebel, Kälte, gutes Essen und vor allem nette Hinterwälder.“

Auch Edwin ist begeistert: „Vielen Dank für die tolle 24 Stunden-Wanderung!! Hat einen Riesenspaß gemacht. Für die Organisation und Eure stets gute Laune während der gesamten Tour gebe ich Euch 5 von 5 möglichen Sternen, Petrus bekommt für’s Wetter aber nur 3. Hoffentlich klappt es ja nächstes Jahr wieder und vielleicht gibt sich dann auch Petrus etwas mehr Mühe.“

Und auch Gunter lässt uns wissen, „dass er jederzeit wieder mitlaufen würde!“

Wir freuen uns schon auf die nächste 24-Stunden-Wanderung mit euch!!!

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24-Stunden-Wanderung 2013

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Jörg

Neuer Hof für die Hühnerpaten

15. Februar 2013 by Jörg · Keine Kommentare

Der Fortschritt macht auch auf dem Grundhof im Oberprechtal nicht Halt. Für die Kühe wurde in den letzten Monaten ein neuer Stall gebaut. Das ist schön für die Kühe, aber leider ging der Stallbau zu Lasten des Freilaufs der Hühner. Der Grundhof wird nun langsam auf das liebe Federvieh verzichten und somit können wir dort auch keine Patenschaften mehr anbieten.

Im Biolandhof s´Fleckli der Familie Schwarz in Elzach-Heidburg konnten wir jedoch einen Hof finden, der genau wie Familie Blum glückliches Federvieh auf dem Hof herumspazieren hat. Künftig freuen sich die Hühner auf dem Biolandhof s´Fleckli über Hühnerpaten.

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Jörg

Bei einer Reise durch Deutschland stößt man in vielen Regionen unweigerlich auf regionaltypische Häuser. Weit im Norden findet man die typischen Hallenhäuser mit Reetdach, im Osten das Spreewälder Blockhaus und im Süden das Bayrische Landhaus und natürlich das typische Schwarzwaldhaus.

Der Aufbau des Schwarzwaldhauses ist geprägt von den äußeren Bedingungen des Schwarzwaldes. So ist es dafür ausgelegt besonders widerstandsfähig gegen starke Winde zu sein und die Dächer müssen die Belastung durch große Schneemengen aushalten. Das Dach des Schwarzwaldhauses ist hier die besonders hervorzuheben. Es handelt sich um ein Walmdach, welches dadurch geprägt ist, dass es im Gegensatz zum Satteldach nicht zwei Dachschrägen hat, sondern an allen vier Seiten schräg verläuft. Hierdurch wird die besondere Widerstandsfähigkeit gegen starke Winde gewährleistet. In den Hochlagen des Schwarzwaldes ist das Dach mit Holzschindeln gedeckt und in den Tallagen eher mit Stroh.

Die Nutzung des Hauses ist multifunktional. Hier sind sowohl Wohn- und Arbeitsräume untergebracht als auch die Stallungen. Das Kellergeschoss ist in der Regel aus Natursteinen gebaut um ein kräftiges Fundament zu bilden und das Gebäude vor Feuchtigkeit zu schützen – die weiteren Geschosse bestehen aus Holzkonstruktionen.

Weitere Infos: http://www.baufi24.de/unter-den-daechern-von-deutschland/

Unter-den-daechern-von-deutschland-302x1023 in Historische Häuser in Deutschland - Das Schwarzwaldhaus

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