Seit wenigen Tagen präsentiert sich auf dem Berg Belchen im Südschwarzwald eine 8 Meter hohe Stütze der dortigen Seilbahn in einem bunten Wollkleid. Die Idee dazu hatten im Herbst 2010 drei unserer Strick-Omas.
Langsam reifte die Idee der Strick-Omas, neben den üblichen Socken für die Familie und deren Umfeld, etwas Außergewöhnliches zu stricken. Da die rüstigen Damen selber gerne auf dem schönsten Aussichtsberg verweilen um dort zu stricken, beschlossen sie die trostlos grauen Stützen der Seilbahn zu verschönern. So wurde der Mast vermessen und vor Ort begutachtet. Klaus-Peter Rudiger, Geschäftsführer der Belchen-Seilbahn, war von der anfänglichen Idee der Strick-Omas sofort begeistert und sagte seine volle Unterstützung zu. Jetzt kann das fertige Werk an der Stütze, auf über 1.300 Metern über dem Meer, bestaunt werden.
Insgesamt haben die drei Strickerinnen 15 Kilogramm Wolle verstrickt. Zunächst wurden für das Projekt 16 kleinere Stücke in grün, rot, gelb und blau von 0,5 Meter x 2,5 Meter angefertigt. Diese wurden dann zu einer patchworkartigen Gesamtfläche von 8 Meter x 2,5 Meter zusammen gehäkelt und am Mast befestigt.
Mit der außergewöhnlichen Strickaktion haben die Strickerinnen für große Begeisterung, vor allem auch bei jungen Menschen gesorgt. Generationsübergreifend soll künftig bei gemeinsamen Stricknachmittagen, jeweils am ersten Mittwoch im Monat im Belchengasthaus, gemeinsam gestrickt werden. Wer lernen möchte wie glatt rechts gestrickt wird oder andere Fachfragen hat, findet bei den erfahrenen Strickomas ganz bestimmt fundierte Unterstützung.
Unsere Strickomas im Radiointerview: Das Radiointerview
Weitere Infos und Bilder unter www.belchenhaus.de










3 Antworten bis jetzt ↓
1 Michaela // Mai 24, 2011 at 20:58
Hallo,
der Link zum Radiointerview geht nicht
Grüße!
2 Jörg Maier // Mai 25, 2011 at 07:29
Hallo Michaela, Danke für den Hinweis! Der Link sollte jetzt wieder funktionieren! Viele Grüsse!
3 Philipp // Okt 26, 2011 at 17:55
Bei mir tuts auch nur mit Rechtsklick und dann: “Link-Adresse kopieren”.
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